Immobilieninvestitionen
Die Kaufpreise für Immobilieninvestitionen in Deutschland sind im zweiten Quartal 2007 im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 8% nach oben geklettert und nähern sich wieder dem Rekordniveau aus dem Jahr 2001. Damals zahlten Investoren durchschnittlich 15,2 Jahresmieten für den Immobilienkauf und damit knapp 0,5 Jahresmieten mehr als heute. Das ergab die jährlich durchgeführte Kaufpreiserhebung von DB Immobilien an 17 ausgewählten Filialstandorten über sämtliche Immobilienkategorien hinweg. Demnach stiegen die Kaufpreise in guten Lagen in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und Stuttgart binnen Jahresfrist um fast eine Jahresmiete bzw. 12,4% auf 14,8 Jahresmieten. Am kräftigsten zugelegt haben die Immobilienpreise außerhalb der großen Investmentzentren. Vor allem in den ostdeutschen Städten Chemnitz, Rostock und Dresden haben sich die Kaufpreise mit einer Steigerung um 13,7% deutlich verteuert. Getrieben wurde die Preissteigerung vor allem durch die anhaltend hohe Nachfrage ausländischer Investoren, deren Anteil an der Gesamtnachfrage mit 75% einen neuen Rekordstand erreichte. Jedoch sei nach Berechnungen von DB Immobilien auch die Binnennachfrage um fast 80% gestiegen. Ob diese jedoch den für 2008 erwarteten Rückgang der Auslandsnachfrage ausgleichen kann, schätzen die DB Analysten als eher unwahrscheinlich ein. (ImmobilienZeitung 04.06.2007)
