„Der Umzug in die Stadt ist wieder in“ – auch in Deutschland

Die meisten euorpäischen Länder haben in den vergangenen sechs Jahren zumindest in den Städten über 30.000 Einwohnern Bevölkerungszuwächse erzielt. Das geht aus einer Erhebung von Degi Research hervor. Während sich zahlreiche europäische Länder darauf gefasst machen, es in den nächsten Jahrzehnten mit schrumpfenden Bevölkerungszahlen zu tun zu bekommen, wurden in den Städten seit 2001 in Süd-, West- und Nordeuropa überall Zuwächse errechnet. Das stärkste Bevölkerungsminus im Osten des Kontinents verbuchte Moldawien, wo die Zahl in den sechs Jahren des Erhebungszeitraums um durchschnittlich 1,12% p.a. zurückging. Merklich im Minus lagen auch Lettland (-0,61%), Ungarn (-0,50%), Slowenien (-0,44%) und Polen (-0,30%). Die stärksten Zuwächse in Europa schafften die Türkei mit einem durchschnittlichen Plus von 3,41% im Jahr, Dänemark (+2,21%), Spanien (+1,40%), Norwegen (+1,37%) und Irland (+1,34%). Deutsche Städte ab 30.000 Einwohnern erzielten ein jährliches Bevölkerungsplus von 0,34%. (Immobilien News 02.07.2007)